Oberbekleidung

Oberbekleidung wie T-Shirts, Hemden, Blusen, Hosen, Röcke, Kleider, Shorts oder Socken trägt jeder von uns täglich viele Stunden. Bunte Farben, modische Muster, Applikationen, Drucke und Beschichtungen – jeder hat seine Vorlieben. Ausstattungen wie bügelleicht, fleckabweisend oder knitterfrei sind schon längst nichts Ungewöhnliches mehr. Allerdings sind diese Produkteigenschaften nicht ohne den Einsatz von chemischen Substanzen zu erreichen.

Hautnah getragene Oberbekleidung wird in der Regel der OEKO-TEX® Produktklasse II zugeordnet. Kleidungsstücke ohne direkten Hautkontakt dagegen, also beispielsweise Jacken oder Mäntel, müssen mindestens die Anforderungen der OEKO-TEX® Produktklasse III erfüllen.

Zusätzlich zu den üblichen Kriterien erfolgt bei Oberbekleidung die Bestimmung der Reib-, Schweiß- und Wasserechtheit der Produkte. So wird sichergestellt, dass sich auch bei intensiven Bewegungen und verschwitzter Haut keine unerwünschten Substanzen aus dem textilen Material herauslösen und vom Körper aufgenommen werden können. Ebenso erfolgt eine spezielle Prüfung auf allergisierende Dispersionsfarbstoffe, die im schlimmsten Fall zu Hautreizungen oder Allergien führen können. Auch metallisches Zubehör wie vorhandene Knöpfe, Reißverschlüsse, Haken bzw. Ösen etc. werden einer Prüfung auf Allergie auslösende Schwermetalle wie Nickel unterzogen. Im Sinne der Gesundheitsvorsorge fordert der STANDARD 100 by OEKO-TEX® bei Oberbekleidung darüber hinaus gute Farbechtheiten und einen hautfreundlichen pH-Wert.